Benefizkonzert für Maria-Schutz-Kapelle

Benefizkonzert für Maria-Schutz-Kapelle

Der Musikverein Oberkochen spielt populäre Musik in der Pfarrkirche Sankt Peter und Paul

„Wir haben ein einmaliges Konzert erlebt“, sagte Pfarrer Andreas Macho. Beim Benefizkonzert für die Sanierung der Maria-Schutz-Kapelle spendeten die zahlreichen Besucher für die Sanierung der Maria-Schutz-Kapelle. Die Stadtkapelle belohnte sie dafür mit einem grandiosen Konzert.

 

Unter dem Motto „Gut bedacht“ hatten die Musiker der Stadtkapelle schon einmal ein Benefizkonzert intoniert. Nach der evangelischen Kirche war nun die Maria-Schutz-Kapelle oberhalb des städtischen Friedhofs dran. Dort muss das Dach runderneuert werden, dann folgte die Innenrenovierung. Weil die katholische Kirchengemeinde dafür keine Zuschüsse bekommt und die Sanierung immerhin 78 000 Euro kostet, tut jeder Beitrag gut. Robbie Williams oder John Lennon im seriösen Rahmen der Kirche, das ist eher ungewöhnlich. Dies ließ auch Markus Wingert in seiner Moderation nicht außen vor. Spezieller Zweck, spezielle Musikauswahl. Und die kam so richtig an.
Hans-Gerd Burr mit seinem in Oberkochen bekannten locker-flockigen Dirigat kam auch im weiten Kirchenraum gut an. Träumerische Melodik in „Beyond the sea“, spannungsvolle Dramaturgie in „La Storia“ von Jacob de Haan oder der Ohrwurm „Bésame Mucho“ von Consuelo Velasquez: Burrs Truppe wuchs über sich hinaus. Ein ganz besonderer Höhepunkt waren natürlich die Beatles, mit „Hey Jude“ und einem Medley mit dem Titel„The Best of.“
Die Kontrapunkte sorgten für einen nie abebbenden Spannungsbogen, auch Blues- und Jazz-Elemente flossen mit „African Inspirations“ von Markus Götz ins Benefizkonzert ein.

 

© Schwäbische Post 01.05.2016